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Meister-Favorit Mauth setzt auf Angriffswucht – "Korbi" Tolksdorf trifft, lange Pause für Bruder Bene

Den Schock über den Abstieg in die Fußball-Kreisklasse haben sie in Mauth noch nicht ganz verdaut, wie TSV-Abteilungsleiter Maximilian Stockinger berichtet. "Wir müssen uns erst wieder in die Höhe arbeiten", betont der 21-Jährige. Trotzdem geht der beliebte Traditionsverein, der 2020 sein 100-jähriges Jubiläum feiert, angriffslustig in die Saison 2018/2019 und nimmt die Rolle des Meisterschaftsfavoriten an: "Wir wollen nur eine Saison Kreisklasse spielen, unser gemeinsames Ziel ist der Aufstieg", so Stockinger. Der Kader aus der Abstiegssaison bleibt zusammen, einzig auf Benjamin Tolksdorf (31) muss Trainer Franz Lenz (62) auf unbestimmte Zeit verzichten.

Vorerst wird also nichts aus einem Angriffsduo Tolksdorf im Trikot des TSV Mauth. Während Neuzugang Korbinian Tolksdorf (26), der von Bezirksligist TV Freyung zu seinem Stammverein heimkehrte, in den ersten drei Testspielen fünf von zehn TSV-Treffern erzielte, muss sein älterer Bruder zuschauen. Das linke Knie bereitet dem 31-Jährigen ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss wieder Probleme. Der Linksfuß konnte zwar im Mai dieses Jahres nochmal aushelfen, doch daran ist aktuell nicht zu denken: "Ich bekomme im Oktober wahrscheinlich ein neues Kreuzband und aktuell ist der Meniskus auch ein bisschen eingerissen", sagt Tolksdorf, der sich sportlich wieder zurücknehmen muss – auch im Hinblick auf den Familienbetrieb, den er führt: "Der Beruf geht vor, ich weiß nicht, ob und wann ich zurückkomme; in erster Linie möchte ich wieder fit werden."

Trotzdem dürfte die Mauther Angriffswucht den Abwehrreihen der Kreisklasse Freyung einige Probleme bereiten. Mit Christian Fuchs (23), Michael Segl (22) und Korbinian Tolksdorf stehen aktuell drei Stürmer zur Verfügung. Alexander Lenz (31) und Manuel Sutter (36) fehlen wie Bene Tolksdorf vorerst verletzungsbedingt. In den bisherigen Testspielen – 4:4 bei der SG Johanniskirchen/Emmersdorf, 3:1 gegen SV Hintereben und 3:3 gegen TSV Grafenau – harmonierte das genannte Offensiv-Trio bereits prächtig und erzielte alle sieben Treffer (Tolksdorf/5, Segl und Fuchs je 3). Dementsprechend will Trainer Franz Lenz sein System ausrichten: "Wir wollen offensiven und attraktiven Fußball spielen", beschreibt Stockinger. Aber Maxi Stockinger macht klar: "Ein Korbinian Tolksdorf kann eine Mannschaft nicht alleine zur Meisterschaft schießen!" Eine Liga mit drei weiteren Kreisliga-Absteigern (SG Altreichenau/Bischofsreut, SV Thurmansbang, SV Zenting) sei kein Selbstläufer.

Quelle: Heimatsport