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"Die Arbeit der ehrenamtlichen Vereinsmitarbeiter ist unglaublich wertvoll und unverzichtbar", hatte bei der Gelegenheit Verbandspräsident Dr. Rainer Koch betont und das Wirken der Kreissieger gewürdigt. Und auch Ex-Profi Jimmy Hartwig, Ehrengast des BFV bei der diesjährigen Preisverleihung, fand Wortes des Lobes für alle Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich in den Sportvereinen engagieren.

Bayerwald-Kreissieger Franz Lenz (TSV Mauth/JFG Lusen) wurde für seinen Einsatz in zwei Vereinen ausgezeichnet. Das Mauther Urgestein war im Jahr 2010 noch Jugendleiter seines TSV, aber auch Hauptinitiator der Gründung des neuen Vereins JFG Lusen. Und bei der JFG ist Lenz neben seiner Funktion als 2. Vorsitzender auch Trainer und sportlicher Leiter! Aber auch bei seinem Stammverein TSV Mauth ist er seit Jahren als Jugendleiter tätig und übernimmt dort zusätzlich eine Unmenge an Aufgaben. Das führt dazu, dass der neue Kreissieger fast wöchentlich sieben Tage im Interesse der beiden Vereine, speziell der JFG, in den verschiedensten Funktionen unterwegs ist.

"Ohne ihn gäbe es unseren Verein nicht, ohne ihn könnten viele junge Menschen dem Fußballsport nicht nachgehen und ohne ihn würde eine Menge Qualität in unseren Vereinen fehlen", so beschreibt der Vorsitzende der JFG Lusen, Christian Mandl, das Engagement von Franz Lenz. "Als Trainer vermittelt er sein Wissen und Können, das er sich in seiner aktiven Fußballzeit beim TSV Mauth sowie in der Niederbayernauswahl erworben hat, bestens an die jungen Fußballerinnen und Fußballer. Dabei bringt er sie sportlich und sozial nach vorne. Neben all seinen Aufgaben und Tätigkeiten ist Franz Lenz aber vor allem ein Mensch, dem sein Ehrenamt Spaß macht, der sozial denkt und der vor allem ein guter Freund ist. Er bemüht sich um ein gutes Miteinander zwischen den Stammvereinen der JFG, unterstützt sie und steht jedem mit Rat und Tat zur Seite" – unter anderem so begründete Mandl, der zusammen mit Lenz’ langjährigem Weggefährten Erich Dorner und dem Kreisehrenamtsbeauftragten Walter Stadler mit nach München gereist war, seinen Antrag auf Ehrung des Mauthers.

Als besonderes "Zuckerl" wurde Franz Lenz im übrigen als einer von 15 Kreissiegern in den "Club 100" des Deutschen Fußballbundes aufgenommen. Diese "Auserwählten" dürften sich noch auf eine Ehrung in besonderem Rahmen freuen.

Der Geehrte selbst gibt sich bescheiden: "Es gäbe so viele, die diese Ehrung verdient hätten – vielleicht sogar mehr als ich". Andererseits weiß er, dass er schon letztes Jahr ganz knapp am Kreissieg dran war , so dass die Entscheidung zu seinen Gunsten jetzt zumindest keine ganz große Überraschung mehr war. "Ich freue mich riesig, ist es doch eine gewisse Würdigung des Ehrenamtes und der Arbeit, die da dranhängt, schließlich geht ohne Ehrenamt gar nichts", wie Lenz feststellt. Mit am meisten aber freut ihn die Anerkennung durch die Spieler (und deren Eltern) aus allen an der JFG beteiligten Vereine. "Wer sich ehrenamtlich engagiert, bekommt halt auch viel zurück." − sta/kl

 

Quelle: www.heimatsport.de